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Tag 1: Anreise, Capo d'Orso

Freitag, 29.04.2005

Wie schon beim Skiurlaub fuhren wir auch diesmal Nachts, Start war um 22:00h. Angesichts der Baustellen am Bernina war das sicherlich eine gute Entscheidung, denn die hätten tagsüber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen langen Stau verursacht.

Kurz vor Milano war dann ich dran mit Fahren. Die Falle Milano (2 von 3 Mal bin ich bisher in der Stadt gelandet, anstatt aussen rum zufahren), umschifften wir diesmal problemlos. Die Tunnels zwischen Genua und La Spezia zusammen mit dem Schlafmangel erwiesen sich dann aber als zu stressig für mich und der arme Ralle musste noch mal ran für die letzten 50 Kilometer.

In Livorno verpassten wir die Abfahrt zum Fährhafen und irrten eine halbe Stunde lang ziemlich planlos im Industriegebiet herum, bis wir schliesslich doch an den Hafen gelangten. Wir ordneten uns in die Schlange nach Sardinien ein. Kurz nach uns kam auch die Fähre an, beeindruckend riesig, wenn man direkt daneben steht.

Warten auf die Fähre
Warten auf die Fähre

Es dauerte lang, bis die Fähre endlich entladen war, doch dann ging die Autoverladung unglaublich fix. Wir hatten das Ticket ja mit den Angabe von Länge und Breite des Wagens gekauft. Offensichtlich hatte ein Computer aus diesen Angaben die ideale Beladung der Fähre errechnet, denn jedes Auto bekam einen kleinen gedruckten Zettel angeheftet und wurde anhand dieses Zettels im Inneren der Fähre verteilt. Mein armer Audi wurde mit vielen kleinen Autos in den hintersten untersten Winkel verstaut, so eng, dass der Ralle (zur der Zeit noch immer der Fahrer) auf meiner Seite aussteigen musste.

Wir gingen hoch um bei der Abfahrt einen guten Blick zu haben, was uns erst mal einen schönen Ausblick auf den Oldtimer Club bescherte, der eben verladen wurde. Wir sicherten uns gleich 2 Liegestühle, in denen wir trotz der ziemlich frischen Temperaturen auf der Stelle einschliefen. Obwohl wir einige Zeit verschliefen, dauerten die 6 Stunden Fahrzeit ziemlich lang, aber irgendwann tauchte dann doch Golfo Aranci hinter dem quietschbunten Kamin der Fähre auf:

Ankunft in Golfo Aranci
Ankunft in Golfo Aranci

Kaum waren wir von der Fähre runter wurde es warm. Endlich! Und es duftete! Noch während wir in der langen Autoschlange durch Golfo Aranci zuckelten, umspielt uns schon dieser wunderbare Duft blühender Macchia, den ich für immer und ewig mit Urlaub in Verbindung bringen werde.

Auf dem Weg nach Palau erwischten wir versehentlich die Küstenstrasse, was aber angesichts der faszinierenden Landschaft genau richtig war. In Palau suchten wir nicht lange herum osndern nahmen uns das erstbeste Hotel, das wir sahen, das Hotel La Roccia oben auf dem Berg. Nicht ganz billig, aber eine sehr gute Wahl.

An sich war uns nach Bett und Schlafen, aber wir zwangen die müden Glieder zu einem kurzen Trip zum Capo d'Orso. Nach der langen Fahrt mit dem vielen Sitzen war Bewegung das einzig wahre Heilmittel.

Felsformation am Capo d'Orso
Felsformation am Capo d'Orso

Und der Ausflug lohnte sich. Die wilden Felsformationen des Bären-Kap waren sehr sehenswert und es machte Spass dazwischen herum zu laufen und alles zu erklettern was zu erklettern war (nicht viel, genau genommen). Den 'Bären' konnten wir in der grössten Felsformation jedoch nicht erkennen. Für uns sah das aus jedem Blickwinkel eher wie ein wildgewordenes Murmeltier aus.

Blick auf La Maddalena
Blick auf La Maddalena

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