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Nochmal Sellaronda
Freitag, 30. Januar 2004

Das Additiv wirkte und so sprang mein Audi trotz der -13 Grad prima an. Da uns die orangene Sellaronda gestern so Spass gemacht hatte, wollten wir sie heute nochmal fahren.

Diesmal trödelten wir nicht so lange herum, so dass wir recht schnell am Ciampinoi waren, wo wir nochmal die steilen schwarzen Pisten fuhren. Dann hatte ich den Dantecepies im Auge, wo ich gestern von der Seilbahn aus ein schöne Buckelpiste direkt unter der Seilbahn entdeckt hatte. Wir passten auf und fanden den Einstieg in die Piste von der Seilbahn aus problemlos. Von der Piste aus, war der Einstieg kaum zu sehen.

Ausser uns fuhren noch ein älterer Mann und 3 junge Italiener die Buckelpiste. Der ältere Mann hatte ganz klar Übung im Buckelpistenfahren, denn er fuhr souverän und kraftsparend. Die 3 Italiener hatten zwar oben noch ein wenig Blödsinn gemacht und angeberisch rumgetan, doch als sie dann in der Piste waren, sah man, dass ihnen Buckelpisten doch nicht so recht vertraut waren ;-)

Der Ralle fuhr die Piste sauber wenn auch mit grossen Kurven. Und ich hatte einfach nur Spass da drin. Mir fehlte zwar ganz klar die Übung, weil mir ziemlich schnell die Kraft ausging und ich dann anhalten musste, aber ich schaffte es mit nur einem Aussetzer mit kleinen schnellen Schwüngen durch die Piste zu sausen. Hach, das hatte Spass gemacht!

Weil wir nochmal ins Edelweisstal wollten, fuhren wir danach weiter. Heute waren wir am Nachmittag dann sogar noch früh genug dran, um von Corvara aus den Sessellift Richtung Piz Boe zu nehmen. Von da oben hatte man eine Super-Aussicht Richtung Westen, wo irgendwelche beeindruckenden Felsberge der westlichen Dolomiten ein wunderbares Panorama boten. Allerdings war es da oben so kalt und windig, dass wir nicht lange blieben.

Abends in der Sauna und nach dem Abendessen in der Bar diskutierten wir mit den 2 Franken, die am Mittwoch gekommen waren, noch ein wenig die Optionen für den Samstag. Da wir ja den Superskipass hatten, durften wir überall in den Dolomiten Skifahren. Also auch in Skigebieten, die von der Sella aus mit den Skiern nicht so ohne Weiteres zu erreichen waren. Die beiden hatten sich ihren Samstag auch so vorgestellt.

Wir hatten uns gedacht, mit dem Auto Richtung heim zu fahren und dann noch in irgendeinem anderen Skigebiet zu fahren, bevor wir uns ganz auf den Heimweg machten. Auf unserer Strecke lagen der Kronplatz und das Eisacktal. Vom Eisacktal hatten wir noch nie gehört, aber vom Kronplatz schon. Und unsere kleine Dolomiten-Übersichtskarte zeigte da die meisten schwarzen Pisten. Eigentlich keine schwere Entscheidung.

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